Mein Mai in Worten: Puh, Wow!

Das Wichtigste zuerst: ich bin seit 10 Jahren offiziell Mutter. Bitte was?! Unsere älteste Tochter hat an dem Tag das Licht der Welt erblickt, an dem auch mein Opa Geburtstag gefeiert hat. Ganz praktisch, wenn in einer so großen Familie wie der unseren (beeindruckende Zahlen dazu findest du übrigens auf meiner Über mich Seite) nicht ständig neue Daten zu merken sind. Das ganze Drumrum mit Dankbarkeit und Kuchen und unfassbarem Glück und ungläubigem Stolz gab’s natürlich auch. Denn so ein Geburtstag muss gewürdigt werden. Auch wenn es im Mai ansonsten eher so zuging…

Einatmen, ausatmen

…Wo war nochmal die Luft zum Atmen? Und warum genau mache ich das hier eigentlich? Fragen, die ich mir in den vergangenen vier Wochen mehr als einmal gestellt habe. Zum Glück fiel mir die Antwort meist postwendend wieder ein: Weil ich es einfach gerne mache! Nicht immer, das gebe ich zu. Der Alltag mit unseren vier Kids, ohne Kindergarten und Schule, dafür mit Homeschooling und einem ’normalen‘ Arbeitspensum ist eine Grenzerfahrung. Auch weiterhin. Auch im Mai.

Dass mein Mann ebenfalls selbstständig ist, macht uns die Alltagsorganisation manchmal ein Stückchen einfacher („Kannst du am Dienstag bis 10 Uhr zuhause sein, ich habe eine Kundin?“) und manchmal ein Stückchen komplizierter („Nein, geht nicht, da habe ich Telko mit einem Kunden.“).

Sonntagsarbeit…

Wir sind ganz gut klargekommen. Sonst wäre es nicht möglich gewesen, neben Einzelcoachings einen neuen Beta-Kurs zu testen (wie so ein Beta-Kurs funktioniert, habe ich hier genauer beschrieben). Von 4. bis 29. Mai durfte ich zehn tolle Menschen mit ganz unterschiedlichen Business-Konzepten auf ihrem Weg zu ihrer ‚Positionierung für Multipreneure‘ begleiten.

Der Kurs entstand in einem Wechselspiel aus meinem Input, Arbeitsphase, persönlichem Austausch und Feedback. Das erste Modul inkl. Präsentation und Workbook stand schon ein paar Tage vor Kursbeginn, ebenfalls die planbaren Posts in der begleitenden Facebookgruppe und Feedback-Fragebögen zu verschiedenen Modulen. Der ganze Rest, also die Inhalte der Module zwei bis vier, die Betreuung der Facebook-Gruppe, die Live-Mentorings, das alles fand ‚on the fly‘ statt, also unmittelbar während des Kurses.

So begann für mich jede Woche mit einem Arbeitssonntag. Feedback zur Vorwoche auswerten, Erwartungen der Teilnehmenden ins Konzept einarbeiten, Präsentation und Workbook erstellen und ca. 30 Minuten Video aufnehmen. Alle Inhalte standen jeweils montags um 8 Uhr in der Facebookgruppe bereit. Im Wochenverlauf gab es Fragen und Rückmeldungen in der Gruppe, am Donnerstag dann einen Live-Call mit der Möglichkeit, Arbeitsergebnisse zu besprechen und Fragen zu stellen. Freitags und samstags trudelte das umfassende Feedback zur Woche per Umfrage ein. Und der ganze Zyklus begann wieder von vorn.

…und ein bisschen Muße

Die Anzahl der Mußestunden nur für mich ist vergangenen Monat dann auch ziemlich übersichtlich ausgefallen. Immerhin: ein Buch habe ich gelesen, und zwar ein dickes: ‚Rückwärtswalzer‘ von Vea Kaiser (normalerweise poste ich hier den Link zu www.genialokal.de, aber die Seite wird gerade gewartet – darum dieses Mal als Appell: kauft lokal, unterstützt den Buchhandel vor Ort!). Es ist bereits das dritte Buch, das ich von der österreichischen Autorin gelesen habe. Und ich liebe ihre Art, weit verzweigte Familiengeschichten mit ganz anderen Themen zu verknüpfen.

Was mir meine Energiespeicher verlässlich auffüllt, ist rausgehen an die Luft, bewegen, mit den Kindern unterwegs sein. Wir haben drei größere Wanderungen unternommen. Eine 14 Kilometer Tour haben die vier Kids und ich alleine bewältigt. Mit den beiden großen Mädels bin ich einmal klitschnass geworden auf einer anderen Route. Und zu guter Letzt haben wir noch eine Runde alle zusammen gedreht, sind auf eine Ruine gekletter und haben in dem Dorf Rast gemacht, in dem wir vor elf Jahren geheiratet haben und unsere vier Kinder getauft wurden. Die Kapelle dort ist über 800 Jahre alt, und der Ort ist einfach nur wunderschön, mit Blick auf das Glasbachtal, den Wald und die Kuhweiden.

Im Juni so

Ich hoffe, wir werden im Juni noch ein paar Gelegenheiten nutzen, unsere wunderschöne Region zu Fuß zu erkunden (ich träume ja davon, einmal von zuhause aus den Jakobsweg zu laufen, und ich habe das Gefühl, unsere beiden Großen haben sich von meiner Wanderlust anstecken lassen:-)).

Im Juni starten außerdem drei neue 1:1 Coachings, ein offline Teamcoaching wird nach einer Pause weitergehen. Und ich möchte unbedingt und jetzt endlich meine Contentplanung für meine Social Media Profile optimieren. Und ein neues Freebie erstellen… Hach, der Juni kann kommen!