Auf Instagram und Facebook habe ich gefragt, ob die Lage eher optimistisch oder eher pessimistisch betrachtet wird. Und über das Ergebnis habe ich mich gefreut: Fast 90 Prozent waren sich einig, dass sie aktuell optimistisch in die Zukunft schauen. Doch was erwartet uns dort, in dieser Zukunft?

In meinem letzten Blogartikel habe ich einen Blick nach vorne versucht und mich unter den Weihnachtsbaum 2020 gebeamt, um von dort auf die Gegenwart zurückzublicken. Ein spannendes Experiment, das du hier nachlesen kannst. Doch bis wir alle unter diesem Baum sitzen, ist ja noch ein Weilchen. Und ich habe große Lust, daran zu arbeiten, dass wir in genau neun Monaten (dieser Text erschien am 24. März) mit einem guten Gefühl zurückblicken und stolz darauf sind, was wir aus dieser Situation gemacht haben.

Neuer Fokus – Neue Planung

In meiner Selbständigkeit beschäftige ich mich aktuell mit meiner Planung für das zweite Quartal 2020. Ich werde einiges auf den Kopf stellen, weil sich die ursprünglich geplanten Themen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen nicht mehr stimmig anfühlen. Und darum tue ich in den kommenden Tagen etwas, das ich LIEBE: ich schmeiße meine kreative Maschine aka mein Scanner-Hirn aka meinen Querkopf an und denke – am liebsten neu und um die Ecke. Und weil mir das erfahrungsgemäß mehr Spaß macht, mit anderen gemeinsam zu denken (und weil da erfahrungsgemäß viel bessere Sachen rauskommen – #schwarmintelligenz), werde ich diesen Prozess hier teilen.

Querdenken für’s Business

Wenn du also bereits selbständig bist ODER mit dem Gedanken spielst, dich selbständig zu machen, und du neue Angebote und Business-Ideen entwickeln möchtest, dann mach‘ einfach mit. Es wird klasse! Ich leite vier Schritte mit Kreativitätstechniken an, die dir dabei helfen können, ganz neu zu denken: für deine Selbständigkeit, deine Gründung, deine persönliche Weiterentwicklung.

Der Startschuss für gute Ideen: Braindump

Los geht es  mit dem ersten Schritt, mit dem ich IMMER, wirklich IMMER starte: Braindump!

Und zwar genau so: alles muss raus. Es geht darum, den Kopf leerzuschreiben, alles wie es kommt auf Papier zu bringen, bis nichts mehr kommt. Das dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten. In besonders wilden Phasen habe ich es aber auch schon auf über eine Stunde gebracht. Ich vermute, gerade ist so eine Phase.

Wenn du also dabei sein willst, dann blocke dir in den kommenden Tagen eine Stunde Zeit, schnapp‘ dir ein paar Zettel – und los geht’s. Bist du dabei? Dann lies in meiner dreiteiligen Blogserie, wie du einen Braindump machen kannst, der für mehr Ordnung im Kopf sorgt und dafür, dass du gar nicht wieder im Gedankenchaos landest.