Puh, das war ein Monat, der mir an die Substanz ging. Ich musste einige Male tief durchatmen, um nicht die Nerven zu verlieren, in Panik zu geraten oder den Kopf in den Sand zu stecken. Und das vor allem aus drei Gründen:

1. Viele Familientermine haben es mir sehr schwer gemacht, meine beruflichen Routinen einzuhalten und so präsent zu sein, wie ich es gerne wäre. Ein neuer Kindergarten, hier und da kleine Patientinnen und Patienten, zwei neue Babyzähne und zum Monatsende dann noch Ausnahmezustand mit Schwäbisch-Allemannischer Fasnet in unserer Heimatstadt. Insbesondere auf meinen beiden Social Media Kanälen Instagram und Facebook ist im Februar überhaupt nichts passiert. Und das, obwohl ein Workbook zum Thema Mental Load fast fertig in meiner digitalen Schublade liegt. Doch das ist gar nicht so einfach, was mich direkt zu 2. führt …

2. Das Thema ‚Coaching für Mütter‘ hat bereits zwischen den Jahren ein paar Fragezeichen bekommen. Die vergangenen vier Wochen habe ich intensiv genutzt, um mich gedanklich damit auseinanderzusetzen, wie mein Angebot dazu in Zukunft aussehen soll. Was als Projekt während der Elternzeit mit unserem vierten Kind entstanden ist, hat meine Zeit und Energie in der zweiten Jahreshälfte 2019 komplett absorbiert. Zwei Kurse vor Ort, ein Online-Kurs und einige Einzelcoachings waren volles Programm. Einerseits begeistert mich das Thema, andererseits ist mit dem ersten Geburtstag unseres Sohnes mein Elternzeit-Jahr offiziell zu Ende, und ich spüre, dass mein Kopf sich auch wieder rein beruflichen Themen zuwenden, ganz andere Dinge denken will. Und mir ist noch einmal sehr deutlich geworden, dass ich mich nicht (mehr) auf ein einziges Thema konzentrieren will und kann, und so meiner Persönlichkeit als Scannerin Rechnung tragen möchte, um langfristig zufrieden zu arbeiten und damit auch zu leben. Und das führt dann direkt zu 3. …

3. Ich musste gedanklich nochmal ran an mein Business und meine strategische Ausrichtung. Dazu habe ich die Impulse meiner Mentorin Sigrun und ihr Online-Programm Somba genutzt und gemeinsam mit meiner grandiosen ‚Buddy‘ und Freundin Natalie stundenlang diskutiert, neue Ideen entwickelt, hinterfragt und weitergesponnen. Meine Designerin Lena hat mir die richtigen, kritische Fragen gestellt und Sympatexterin Judith hat mit ihrer Sympatexter Academy dafür gesorgt, dass ich dranbleibe, auch wenn es sich manchmal so anfühlt, als würde es keinen Schritt weitergehen.

Das Ergebnis dieses gedankenintensiven Februars: Im Business-Coaching fühle ich mich seit vielen Jahren an der richtigen Stelle. Ich liebe es einfach, mich immer wieder aufs Neue in die Herausforderungen meiner Klientinnen und Klienten einzudenken, sie zu analysieren und neue Handlungsszenarien zu entwickeln.

Die richtigen Fragen stellen, Zusammenhänge sichtbar machen, Strukturen verständlich beschreiben – das alles sind Tätigkeiten, die ich auch in meiner Rolle als Redakteurin und Autorin anwende, die mich faszinieren und mein Gegenüber im Coaching weiterbringen. Mit meinem neuen Claim gebe ich schon einen kleinen Ausblick auf das, was hier in Zukunft Raum bekommen wird:

Be Everything.
Business-Coaching und Positionierung für Vielbegabte.

Denn genau das treibt mich um: Selbständigkeit und Business (ja, eigentlich das gesamte Leben) in einer Zeit des Spezialistentums so zu gestalten, dass sie den Multitalenten, Scannerpersönlichkeiten, Multipotentialites und Multipassionistas gerecht werden. Mehr dazu schreibe ich in den kommenden Wochen. Wenn du mich auf diesem Weg begleiten möchtest, dann abonniere meinen Newsletter – und schon bist du mit von der Partie.